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Lager- und Inventur-Bewertung

Die Warenwirtschaft (WAWI-Modul) der ERP-Software easyWinArt erhält zwei neue Menüfunktionen für die Lager- und Inventur-Bewertung:

  • LABW → Lager- Bewertung
  • LAINBW →  Inventur-Bewertung

Die neuen Menüfunktionen ermöglichen eine Lager- bzw. Inventur-Bewertung für alle lagerfähigen Artikel oder alle Artikel der Suchliste.
Optional kann die Bewertung zum aktuellen Zeitpunkt oder auch rückwirkend zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit durchgeführt werden.
Für einzelne Artikel kann die Bewertung (Inventur-Preis) auch manuell vorgegeben werden.
Es wurden zwei Bewertungsverfahren realisiert:

  • Lager-Durchschnittspreis
    Für diese Bewertung wird der Lager-Durchschnittspreis und der Lagerbestand zum Bewertungszeitpunkt für jeden Artikel über das Lagerjournal berücksichtigt. Gibt es zum Bewertungszeitpunkt keinen Lagerjournal-Eintrag, so wird der erste vorherige Lagerjournal-Eintrag herangezogen.
  • Kleinster Einkaufspreis
    Bei dieser Bewertung wird für jeden Artikel der kleinste Einkaufspreis ermittelt. Dabei werden die neutralen Einkaufspreise, neutralen Einkaufs-Staffelpreise sowie die lieferantenspezifischen Einkaufs- und Einkaufs-Staffelpreise herangezogen. Jeweils unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Währungen, Preisfaktoren, Rabatte und Abzüge. Sollte der kleinste Einkaufspreis Null sein, so wird der kleinste Verkaufspreis über dieselben Logiken für die Bewertung ermittelt.

Für alle Bewertungsverfahren kann optional ein Eigentumsvorbehalt berücksichtigt werden, auch für einen in der Vergangenheit liegenden Bewertungszeitpunkt. Dabei werden alle offenen und nicht fakturierten Lieferungen und Teillieferungen für jeden Artikel ausgewertet und im jeweiligen Wert dem Inventur-Wert hinzugefügt.

Vermiet-Modul

Das ERP-System easyWinArt wurde bezüglich des neuen Moduls 'Miete', mit dem der gesamte Geschäftsprozess zur Vermietung von Miet-Artikeln (Mietobjekten) abgebildet wird, um 8 neue Menüfunktionen erweitert:
→ Offene Miet-Angebote
→ Offene Miet-Aufträge
→ Offene Miet-Lieferungen
→ Offene Miet-Rechnungen
→ Offene Miet-Gutschriften
→ Offene Miet-A'Konto-Rechnungen
→ Fakturierbare Miet-Lieferungen
→ Teil-fakturierbare Miet-Lieferungen
Die neuen Menüfunktionen sind alle von der Menüfunktion Vorgangs-Belege, d.h. der Belegverwaltung für alle Vorgänge abgeleitet. Sie befinden sich im Hauptmenü 'Verkauf →  A l l e   Mietbelege'.

NEU >>> Modul für Vermietung

Die ERP-Software easyWinArt wurde um ein neues Modul 'Miete' für die Vermietung von Mietobjekten erweitert.

Mit dem Vermiet-Modul kann easyWinArt dazu verwendet werden, die Vermietung von Objekten (Maschinen, Fahrzeuge, Boote usw.) zu organisieren und die dazugehörigen Geschäftsprozesse effizient abzubilden. Dafür wurde easyWinArt in der Artikelverwaltung, den Vorgangs-Belegen, den Positionen sowie um weitere 7 Menüfunktionen ergänzt.

Neue Menüfunktionen:

  • Miet-Objekt-Status
  • Miet-Tage-Modelle
  • Miet-Ausgabe-Rückgabe-Modelle
  • Mietartikel-Preise
  • Mietobjekte
  • Mietobjekt-Preise
  • Mietobjekt-Kosten
     

Mietobjekte

Die konkret vermietbaren Objekte (z.B. Maschinen oder Fahrzeuge) werden in easyWinArt Mietobjekte genannt und in einer eigenen Menüfunktion „Mietobjekte“ verwaltet. Dort werden Mietobjekte angelegt und mittels mehrerer Felder (Mietobjekt-Nr., Geräte-Nr., Bezeichnung, Produktgruppe, usw.) spezifiziert. Für die Preisgestaltung können beliebig viele Preise angegeben werden, unter Angabe von Preis pro Zeiteinheit und Anzahl der Zeiteinheiten, z.B.: 15€ pro Tag, 13€ pro Tag ab 4 Tagen, 50€ pro Woche, 45€ pro Woche ab 3 Wochen, usw. Zeiteinheiten können beliebig eingestellt werden, in der Regel werden Stunden, Tage, Wochen oder Monate verwendet.

Sofern neben dem normalen Tagesgeschäft weitere Kosten für ein Mietobjekt anfallen, können beliebig viele davon unter Angabe von Kostenart, Datum, Bemerkung und Betrag gespeichert werden. Diese können im Rahmen einer Kosten- und Leistungsrechnung verwendet werden, um den wirtschaftlichen Nutzen eines Mietobjektes genau zu bestimmen.

Jedes aktive (sich im Dienst befindliche) Mietobjekt hat einen Miet-Status, welcher „Verfügbar“, „Reserviert“ oder „Vermietet“ sein kann. Verfügbare Objekte lassen sich beliebig verplanen, während reservierte Geräte für einen oder mehrere Zeiträume zur Vermietung vorgemerkt sind. Vermietete Geräte sind derzeit nicht im eigenen Besitz, sondern befinden sich beim Kunden. Eine Status-Übersicht am Mietobjekt zeigt tabellarisch alle zukünftigen oder derzeit laufenden Reservierungen und Vermietungen auf. Diese lässt sich so umschalten, dass auch die historischen Daten eingesehen werden können, wann also eine Vermietung an wen stattgefunden hat. Aus dieser Übersicht kann direkt der zuständige Mietvorgang geöffnet werden. Nicht aktive Geräte können als inaktiv, in Reparatur, Verkauft, Verschrottet, o.ä. eingestellt werden.

Für die Abrechnung der Miete können am Mietobjekt verschiedene Modelle eingestellt werden. Das Miet-Tage-Modell entscheidet, welche Tage abgerechnet werden und unterscheidet dafür Arbeitstage, Werktage und Kalendertage. Während mit Kalendertagen generell alle Tage berechnet werden, gelten als Werktage die Tage Montag bis Samstag ohne Feiertage und als Arbeitstage die Tage Montag bis Freitag ohne Feiertage. Die Feiertage werden für das Bundesland des eigenen Firmensitzes automatisch berechnet. Zusätzlich stehen Modelle für die Ausgabe und Rückgabe zur Verfügung. So kann bestimmt werden, ob diese Tage berechnet werden, auch abhängig von der Uhrzeit der jeweiligen Ausgabe oder Rückgabe eines Mietobjektes.

Mietobjekte werden grundsätzlich über eine obergeordnete Einteilung gruppiert, dem sogenannten Mietartikel. Dabei wird ein Artikel aus der Artikel-Verwaltung verwendet, welcher das spezielle Kennzeichen „Mietartikel“ trägt. Jedem Mietobjekt muss genau ein Mietartikel zugewiesen sein und zu jedem Mietartikel können beliebig viele Mietobjekte zugewiesen werden. Neben der Gruppierungsfunktion dient der Mietartikel dazu, Preise und Modelle übergeordnet zu pflegen, so dass die Notwendigkeit entfällt, diese mehrfach zu verwalten, obwohl mehrere Mitobjekte mit denselben Eigenschaften auch zu denselben Konditionen vermietet werden. So kann z.B. der Mietartikel „Mercedes Sprinter 311 3,5t“ angelegt werden mit den Mietobjekten „NE-VM 201“, „NE-VM 202“, „NE-VM 203“ usw., welche die konkreten Fahrzeuge darstellen. Da die Fahrzeuge für den Kunden gleichwertig sind, können alle preislichen Konditionen am Mietartikel zentral für alle 311er Sprinter gepflegt werden.

Mietartikel

Um Mietobjekte gruppieren und Konditionen zentral pflegen zu können, stehen in der Artikel-Verwaltung spezielle Artikel mit dem Kennzeichen „Miet-Artikel“ zur Verfügung. Neben diesem Kennzeichen können Preise und Modelle nach dem gleichen Schema wie bei den Mietobjekten angegeben werden. Jedem Mietobjekt muss genau ein obergeordneter Miet-Artikel zugeordnet sein. Sofern preisliche Konditionen oder Modelle am Mietobjekt fehlen, werden die entsprechenden Werte vom obergeordneten Miet-Artikel verwendet. Zusätzlich lassen sich alle untergeordneten Mietobjekte des Miet-Artikels mit einem Klick öffnen.

Miet-Belege

In der Beleg-Verwaltung stehen für die Vermietung 6 neue Beleg-Typen bereit, mit eigenen Bezeichnungen und Icons: Miet-Angebot, Miet-Auftrag, Miet-Lieferung, Miet-Rechnung, Miet-Gutschrift und Miet-A'Konto-Rechnung. Mit diesen Belegen können die Miet-Prozesse abgegrenzt vom normalen Verkaufsgeschäft verwaltet werden. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, Mietobjekte in Verkaufsbelegen zu vermieten. Am Beleg selbst kann der geplante Zeitraum der Vermietung eingegeben werden, so dass dies nicht zwingend pro Position erfolgen muss. Zusätzlich kann die Vermietung oder die Rückgabe aller Mietobjekte des Beleges ausgeführt werden. Wird in einem Beleg eine neue Position eingefügt und dabei ein Miet-Artikel bzw. ein Mietobjekt ausgewählt, so wird diese als Miet-Position behandelt.

Das Miet-Angebot hat den Zweck, einen Kunden oder Interessenten über die Kosten einer möglichen Vermietung und den gewünschten Miet-Zeitraum zu informieren. Der dabei angegebene geplante Zeitraum ist nicht bindend, so dass ggf. in dieser Zeit kein Objekt zur Verfügung steht, wenn alle Mietobjekte von anderen Kunden ausgeliehen werden. In Miet-Angeboten ist die Angabe eines konkreten Miet-Objektes nicht erforderlich, es genügt bereits ein Miet-Artikel, denn oft ist es für den Kunden nicht relevant, welches Mietobjekt er erhält, wenn diese für ihn gleichwertig sind.

Wird ein Miet-Auftrag angelegt, so gelten die enthaltenen Mietobjekte für den jeweils an der Miet-Position eingegebenen geplanten Zeitraum als verbindlich reserviert. Dem Kunden kann eine entsprechende Auftragsbestätigung gedruckt werden, so dass er über die zukünftige Vermietung schriftlich informiert ist.

Die Miet-Lieferung ist für die tatsächliche Abwicklung des Vermiet-Prozesses zuständig, kann aber auch zur Reservierung von Mietobjekten dienen. Sie enthält den Zeitpunkt des Beginns der Vermietung und auch den Zeitpunkt der Rückgabe. Auch der Rücklieferungs-Beleg wird aus der Lieferung heraus ausgegeben.

Mit der Miet-Rechnung werden dem Kunden die Kosten fakturiert. Diese unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von einer gewöhnlichen Rechnung. Ähnlich verhält es sich bei der A 'Konto-Rechnung und der Gutschrift, welche die Standard-Funktionen bieten.

Miet-Positionen

Die Menüfunktion der Vorgangs-Positionen wurde um die für die Vermietung relevanten Funktionen erweitert. Bei der Auswahl von Miet-Artikel bzw. Mietobjekt werden die Modelle aus den Stammdaten übernommen, können hier aber angepasst werden. Sobald ein Geplant-Zeitraum angegeben ist, wird aus den Stammdaten des ausgewählten Mietobjekts und seines Miet-Artikels eine passende Zeiteinheit sowie der passende Preis ermittelt, diese werden in die Felder Menge und Mengeneinheit eingefügt. Dabei werden die Dauer des Zeitraums sowie das Miet-Tage-Modell und der Kalender berücksichtigt. Wird z.B. 23.10.2017 – 26.10.2017 (d.h. Dauer ist 4 Tage) eingegeben, so wird möglichst ein Preis mit der Mengeneinheit „Tage“ und eine passende Staffelung (4-Tages-Preis, 3-Tages-Preis, etc.) gewählt. Gibt es weder am Mietobjekt noch am Miet-Artikel Preise mit der Mengeneinheit Tag, so wird die nächstsinnvollste Mengeneinheit bestimmt usw. Die Menge wiederum richtet sich nach dem Miet-Tage-Modell, den Ausgabe- und Rückgabe-Modellen, den angegebenen Daten und Uhrzeiten sowie der im ersten Schritt bestimmten Mengeneinheit.

Der Geplant-Zeitraum der Lieferung reserviert ein Mietobjekt und kann prinzipiell statt des Miet-Auftrags für Reservierungen verwendet werden. Ist die Miet-Position tatsächlich mit einer Miet-Auftrags-Position verknüpft, so sind die Geplant-Daten des Auftrags nicht mehr relevant und die Lieferung übernimmt diese Reservier-Funktion.

Ab der Miet-Lieferung ist neben dem geplanten Zeitraum auch ein Vermiet-Zeitraum bestimmbar. Sobald ein Vermietet-von-Datum eingegeben wird, ist das Geplant-von-Datum der Lieferung nicht mehr relevant. Liegt das Vermietet-von-Datum in der Zukunft, so gilt das Mietobjekt als reserviert bis zum Geplant-bis-Datum. Wird das Vermietet-von-Datum erreicht bzw. überschritten, so ist das Gerät vermietet. Bleibt das Vermietet-bis-Datum leer, so gibt das Geplant-bis-Datum das Miet-Ende vor. Ein eingegebenes und erreichtes bzw. überschrittenes Vermietet-bis-Datum bestimmt ein Mietobjekt als zurückgegeben. Das verleihen und Zurückgeben eines Mietobjektes kann auch schnell und komfortabel über zwei Buttons getätigt werden. Bei der Rückgabe von Mietobjekten wird eine Rückgabe-Nummer mitgeführt. Diese dient dazu, bei Rückgaben zu mehreren Zeitpunkten die Reihenfolge und Zugehörigkeit der Positionen zu bestimmen. Sie wird entsprechend auf die Rücklieferscheine aufgedruckt, so dass mehrere Rücklieferungen eines Vermiet-Vorgangs sinnvoll nummeriert sind.

Wareneingänge abonnieren

Zur Unterstützung der Disposition und Warenbeschaffung erhält die Warenwirtschaft der ERP-Software easyWinArt eine neue Funktionalität zum Abonnieren von Wareneingängen.

Ab sofort ist es jedem Anwender möglich über die Wareneingänge ausgewählter Artikel per Wiedervorlage informiert zu werden.

Um dieses neue Feature zu aktivieren, müssen Sie es zunächst, über einen neuen Haken 'Wareneingangs-Abonnement aktivieren' in der Mandanten-Konfiguration im Register 'Artikel' setzen.

Danach hat jeder Anwender individuell die Möglichkeit einzelne Artikel zu abonnieren. Hierzu gibt es in der Menüfunktion Artikel unter dem Register 'Lager-Daten' einen neuen Button am unteren Rand der Menüfunktion. Der Button hat die Optik einer Checkbox.

Von nun an greift folgende Logik:
Bei jedem Wareneingang wird geprüft ob es für den jeweiligen Artikel aktive Abonnements gibt. Der Langtext der dann einzustellenden Wiedervorlage beinhaltet dabei nicht nur die Menge des gerade gebuchten Warenzugangs, sondern darüber hinaus auch diverse Dispositions-Mengen.

Für die jeweils abonnierenden Anwender werden nun Wiedervorlagen neu eingestellt bzw. aktualisiert. Hierbei gibt es die drei folgenden Kombinationen:

  • Der Anwender hat für den jeweiligen Artikel keine offene Wareneingangs-Wiedervorlage. In diesem Fall wird eine neue Wiedervorlage angelegt und sofort angezeigt.
  • Der Anwender hat für den jeweiligen Artikel bereits eine offene Wareneingangs-Wiedervorlage und der letzte Wareneingang des Artikels fand am Vortag oder früher statt. In diesem Fall wird die vorhandene Wiedervorlage aktualisiert und sofort angezeigt.
  • Der Anwender hat für den jeweiligen Artikel bereits eine offene Wareneingangs-Wiedervorlage und der letzte Wareneingang des Artikels fand am heutigen Kalendertag statt. In diesem Fall wird lediglich der Langtext der Wiedervorlage aktualisiert. Hierdurch enthält die Wiedervorlage immer die aktuellen Dispositions-Mengen, öffnet sich pro Tag jedoch nur einmal selbstständig.

Um ein einmal aktiviertes Abonnement wieder zu deaktivieren, muss der weiter oben beschriebene Button, in der Artikel-Menüfunktion, lediglich ein weiteres Mal angeklickt werden.

Optimale Mindestbestände

Das Warenwirtschafts-Modul des ERP-Systems easyWinArt wurde wie nachfolgend beschrieben erweitert:

Ab sofort berechnet das System automatisch den optimalen Mindestbestand für jeden Artikel.

Da zur Berechnung dieses optimalen Mindestbestandes die Angabe der Wiederbeschaffungszeit zwingend erforderlich ist, wird dieser Wert also nur an Artikeln angezeigt, bei denen auch die Wiederbeschaffungszeit gepflegt ist. Als Zeithorizont für die Berechnung werden die letzten 365 Tage zu Grunde gelegt.
Sie finden die Angabe des optimalen Mindestbestandes in der Menüfunktion Artikel, unter dem Register 'Lager-Daten', unterhalb des von Ihnen eingestellten Mindestbestandes.

Beleg-Verwaltung

Die Oberfläche in der Beleg-Verwaltung der ERP-Software easyWinArt wurde optimiert und ergonomischer gestaltet.

Das Fenster zur Auswahl des Beleg-Typs, welches beim Anlegen eines neuen oder kopieren eines vorhandenen Beleges erscheint, wurde in den Beschriftungen optimiert und bzgl. der Position der Steuerelemente neu gestaltet. Verkauf und Einkauf sind jetzt nebeneinander angeordnet, so dass die äquivalenten Beleg-Typen auf gleicher Höhe liegen.

Ist das in Kürze erscheinende Miet-Modul lizenziert und aktiviert, so werden die Buttons für Miet-Belege unterhalb derer für die Verkaufs-Belege angezeigt.

Adressen- und Artikel-Import

Die ERP-Software easyWinArt wurde im Excel-basierenden Adressen- und Artikel-Import erweitert.
Der Artikel-Import wurde um folgende Felder ergänzt:

  • FibuKontoNummerVerkauf
  • FibuKontoGruppeVerkauf
  • FibuKontoNummerEinkauf
  • FibuKontoGruppeEinkauf

Der Adressen-Import wurde um die Möglichkeit erweitert, beliebig viele Banken pro Adresse importieren zu können.
Diese Logik wurde analog zur bestehenden Funktion, mehrere Ansprechpartner pro Adresse importieren zu können, realisiert.

Zahlungen für abweichende Rechnungsadressen

Das Basis-Modul 'Auftragsbearbeitung und Rechnungswesen (Faktura)' des ERP-Systems easyWinArt wurde im Bereich der Zahlungen um eine weitere Logik erweitert:
Wird eine Rechnung, Verbindlichkeit oder Gutschrift mit einer abweichenden Rechnungsadresse einstellt, an der das FIBU-Häkchen aktiviert ist, so werden in den Zahlungen nun die Adress-Bankverbindungen der abweichenden Rechnungsadresse zur Auswahl angeboten.

SEPA-Lastschrift-Mandate

Die ERP-Software easyWinArt wurde im Bereich der Zahlungen, des Kontoauszugs-Managers und des Online-Zahlungsverkehrs signifikant in Bezug auf das SEPA-Lastschriftverfahren verbessert.

  • Neue Menüfunktion: SEPA Lastschrift-Mandate
    In der Menüfunktion Adressen wurde eine neue Registerkarte 'SEPA Lastschrift-Mandate' ergänzt. Über diese Registerkarte gelangt man in eine neue Menüfunktion zur Verwaltung der Lastschrift-Mandate. Hier können für jede Adresse beliebig viele Mandate angelegt werden.
    Diese Mandate werden ab sofort benötigt um an einem Beleg eine Zahlung im Lastschrift-Verfahren einstellen zu können.
    Die Mandats-Referenz neuer Mandate generiert sich hierbei von selbst, kann aber vom Benutzer überschrieben werden.
  • Neue Combobox im Bereich Zahlungen:
    Sollen unterhalb der Belege neue Zahlungen im Lastschrift-Verfahren angelegt werden, so muss ein zuvor angelegte SEPA-Mandat ausgewählt werden.
    Sollte die Auswahl der möglichen Mandate eindeutig sein, so stellt easyWinArt das entsprechende Mandat automatisch ein.
  • Neue XML-Datei für SEPA-Zahlungen:
    Alle neu generierten XML-Dateien für SEPA Zahlungen entsprechen ab sofort dem SEPA 3.0 Standard.
    Somit werden Basis- und Firmenlastschriften in getrennten Dateien generiert.
  • Neue Verwaltung für Lastschrift-Rückgaben (Rückläufer)
    Sollte im Kontoauszug eine Lastschrift-Rückgabe vermerkt sein, so kann diese durch einen Klick auf das große Kartei-Icon in der Mitte der Menüfunktion Kontoauszugs-Manager, mithilfe eines neuen Fensters gegen einen bereits bezahlten Beleg gebucht werden.
    Alle möglichen Belege werden zum Verbuchen angeboten inkl. Anzeige der bereits hinterlegten Zahlungen.
    Sollte der Rückgabe-Betrag den eigentlichen Rechnungs-Betrag übersteigen (z.B. Bearbeitungsgebühr der Bank), so erhält man die Auswahl ob man diese Zusatzbelastung selber tragen möchte oder dem Kunden in Rechnung stellen will.
    Um die Kosten selber tragen zu können, muss im Kontenrahmen eines der FIBU-Konten als Geldverkehrskonto ausgewählt werden.
    Durch das Buchen der Rückgabe wird der ausgewählte Beleg wieder als 'offen' gekennzeichnet.

Software-Developer-Kit (SDK)

Die easyWinArt-spezifischen Controls wurden um eine weitere Eigenschaft erweitert.

Die neue Eigenschaft 'EwaEnabled' für EwaTextBox, EwaLabel, EwaDatePicker, EwaButton, EwaCheckbox und EwaComboBox ist ähnlich der 'Enabled'-Eigenschaft von Microsoft, beachtet dabei aber die Logiken der Bearbeitungsmodi (Lesen, Ändern) von easyWinArt. Sie kann von easyWinArt-Kunden im SDK verwendet werden.

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