Monat: April 2014

SDK-Erweiterung: EwaAutomatischeLagerortAbfrageForm

Das Software-Developer-Kit (SDK) für das ERP-System easyWinArt wurde um folgende Funktionalität erweitert:

Es wurde der Trigger 'EwaAutomatischeLagerortAbfrageForm' mit dem EventArg 'AutomatischeLagerortAbfrageFormEventArgs' ergänzt. Er wird direkt nach dem Öffnen sowie nach dem Schließen des automatischen Lagerort-Abfrage-Fensters ausgelöst, welches je nach Mandanten-Konfiguration beim Erstellen/Ändern von (Rück-)Lieferungen usw. erscheint. Damit lassen sich z.B. Lagerorte etc. im Abfrage-Fenster automatisch voreinstellen. Der Trigger steht in der Datei 'TriggerFormFramework.vb' bereit.

Mehrsprachiges Mahnwesen

Die Auftragsbearbeitung, Faktura und Warenwirtschaft (WAWI-Modul) der ERP-Software easyWinArt wurde im Mahnwesen erweitert:

Die Menüfunktion

  • Verwaltung → FIBU-Konfiguration → Mahnstufen

wurde um die Felder ‘Titel-Textnummer‘, ‘Einleitungs-Textnummer‘, ‘Schluss-Textnummer‘, ‘Email-Betreff-Textnummer‘ und ‘Email-Mitteilungs-Textnummer‘ erweitert.

Dort können kundenspezifische Druck-Sprachtext-Nummern für alle 5 Mahntexte hinterlegt werden. Für jeden auf diese Weise zugewiesenen Druck-Sprachtext können Übersetzungen in beliebige Sprachen erstellt werden.

Durch die Einstellung von kundenspezifischen Druck-Sprachtext-Nummern werden die Standardtexte der Mahnstufen ungültig und auch für die üblicherweise deutsche Systemsprache werden die entsprechenden Druck-Sprachtexte gezogen und nicht mehr die Standardtexte der Mahnstufen verwendet.

Im Register ‘Buchhaltung‘ der Adressverwaltung kann für jede Adresse eine Sprache zugewiesen werden.

Logik für die Mahnläufe:

  • Alle Mahnungen eines Mahnlaufes werden in der Sprache erstellt, die an der jeweiligen Mahn-Adresse hinterlegt ist.
  • Somit kann ein Mahnlauf mehrere Mahnungen in unterschiedlichen Sprachen generieren.
  • Auch bei der deutschen Sprache wird der jeweilige Druck-Sprachtext gezogen.
  • In den Texten der generierten Mahnung können nach erfolgtem Mahnlauf Änderungen vorgenommen werden.
  • Für den Fall, dass für eine bestimmte Sprache noch kein Druck-Sprachtext hinterlegt wurde, wird der Text <{xxx}> eingestellt, wobei xxx die Druck-Sprachtext-Nummer ist. Auf diese Weise ist sofort klar, wo Druck-Sprachtexte zu ergänzen sind.

SDK-Erweiterung: EwaLagerortAbfrageForm

Das Software-Developer-Kit (SDK) des ERP-Systems easyWinArt wurde um folgende Funktionalität erweitert:

Es wurde der Trigger 'EwaLagerortAbfrageForm' mit dem EventArg 'LagerortAbfrageFormEventArgs' entwickelt. Er wird direkt nach dem Öffnen sowie nach dem Schließen des Lagerort-Abfrage-Fensters ausgelöst, welches beim manuellen Abbuchen/Zubuchen von Lagermengen erscheint. Damit lassen sich z.B. Lagerorte im Abfrage-Fenster automatisch voreinstellen. Der Trigger steht in der Datei 'TriggerFormLayer.vb' zur Verfügung.

NEU >>> Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands

Die Warenwirtschaft (WAWI-Modul) der ERP-Software easyWinArt erhält eine neue Menüfunktion:

  • SNB → Seriennummern-Bestand → Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands

Diese finden Sie im Hauptmenü 'Stammdaten → Artikel'.

Die neue Menüfunktion kann erst dann aufgerufen werden, wenn vorher der Konfigurations-Schalter

  • Artikel-Seriennummern-Bestands-Verwaltung aktivieren

im Register 'Artikel' der Mandanten-Konfiguration gesetzt wird. Ein weiterer Konfigurations-Schalter

  • Start-Datum der Bestands-Verwaltung

legt den Zeitpunkt fest, ab dem die Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands beginnt. Wird dort kein Datum eingegeben, so können Artikel-Seriennummern-Bestände auch älteren Belegen und Fertigungsaufträgen zugewiesen werden.

Kurzbeschreibung der Artikel-Seriennummern-Bestandsverwaltung:

  • Die Seriennummern-Bestandserfassung erfolgt pro Artikel.
  • Die Kombination ‘Artikel‘, ‘Seriennummer‘ und ‘Versionsnummer‘ muss eindeutig sein.
  • Die Kombination ‘Artikel‘ und ‘Seriennummer‘ bestimmt genau einen bestimmten Artikel (physikalisches Teil). Über die Versionsnummer kann verfolgt werden, ob ein bestimmter Artikel, z.B. infolge von Reklamationen, mehrfach dem Bestand zu- und wieder abgebucht wurde.
  • Zu jedem Seriennummern-Bestand kann ein obergeordneter Seriennummern-Bestand zugewiesen werden. Dies kann über beliebig viele Stufen erfolgen. Dabei darf der obergeordneter Seriennummern-Bestand nicht zum gleichen Artikel gehören.
  • Bei der Eingabe obergeordneter Seriennummern-Bestände wird in Analogie zu Stücklisten eine unzulässige Rekursion abgefangen, um eine Endlos-Schleife zu vermeiden.
  • Durch obergeordnete Seriennummern-Bestände kann verfolgt werden, ob bestimmte Seriennummern-Artikel in obergeordneten Baugruppen verbaut wurden.
  • Jedem Seriennummern-Bestand kann ein Lagerort und ein Magazin zugewiesen werden.
  • Beim Ziehen eines Artikels werden die Garantiezeiten 1, 2 und 3 in Monaten aus dem Artikelstamm in den Seriennummern-Bestand übertragen und können dort optional geändert werden.
  • Darüber hinaus wird der Artikel-Einkaufspreis unter Berücksichtigung des Preisfaktors und der Währung übertragen.
  • Im Register ‘Seriennummern-Zugang‘ wird das Zugangs-Datum als Pflichtfeld eingegeben.
  • Optional kann eine Zugangs-Adresse festgelegt werden.
  • Darüber hinaus kann entweder ein Zugangs-Beleg mit einer Position oder ein Zugangs-Fertigungs-Auftrag ausgewählt werden. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.
  • Bei den Zugangs-Belegen werden nur solche angeboten, welche Position mit dem eingestellten seriennummernfähigen Artikel haben. Beim Ziehen eines solchen Beleges wird automatisch die Zugangs-Adresse geändert.
  • Es sind nur Zugangs-Belege mit den Belegtypen ‘Einkaufs-Lieferung‘ und ‘Verkaufs-Rücklieferung‘ möglich.
  • Bei den Zugangs-Fertigungs-Aufträgen werden nur solche angeboten, bei denen der Fertigungsartikel selbst mit dem eingestellten Artikel übereinstimmt.
  • In beiden Fällen muss ein freier Seriennummern-Bestand vorhanden sein, d.h. die Summe aller referenzierten Seriennummern-Bestände darf nicht größer als die Position-Menge bzw. die Fertigungs-Auftrags-Menge werden.
  • Im Register ‘Seriennummern-Abgang‘ kann ein Abgangs-Datum in Kombination mit einer Abgangskennung ‘Abgang Ja/Nein‘ eingegeben werden. Das Abgangs-Datum muss größer/gleich dem Zugangs-Datum sein.
  • Ein Seriennummern-Bestand ohne Abgangskennung ist ein aktiver Seriennummern-Bestand. Ein Seriennummern-Bestand mit Abgangskennung ist ein passiver Seriennummern-Bestand. Aktive Seriennummern-Bestände werden durch ein rotes Kennzeichen ‘Bestand‘ neben der Artikelnummer ausgewiesen.
  • Optional kann eine Abgangs-Adresse festgelegt werden.
  • Darüber hinaus kann entweder ein Abgangs-Beleg mit einer Position oder ein Abgangs-Fertigungs-Auftrag mit einer Stücklisten-Position ausgewählt werden. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.
  • Bei den Abgangs-Belegen werden nur solche angeboten, welche Position mit dem eingestellten seriennummernfähigen Artikel haben. Beim Ziehen eines solchen Beleges wird automatisch die Abgangs- Adresse geändert.
  • Es sind nur Abgangs-Belege mit den Belegtypen ‘Verkaufs-Lieferung‘ und ‘Einkaufs-Rücklieferung‘ möglich.
  • Bei den Abgangs-Fertigungs-Aufträgen werden nur solche angeboten, bei denen ein Artikel einer der Fertigungs-Stücklisten-Positionen selbst mit dem eingestellten Artikel übereinstimmt.
  • In beiden Fällen muss ein freier Seriennummern-Bestand vorhanden sein, d.h. die Summe aller referenzierten Seriennummern-Bestände darf nicht größer als die Position-Menge bzw. der Fertigungs-Stücklisten-Dispositionsbedarf (effektive Menge) werden.
  • Beim Ändern der Positions-Mengen von Belegen der Typen ‘Einkaufs-Lieferung‘, ‘Verkaufs-Rücklieferung‘, ‘Verkaufs-Lieferung‘ und ‘Einkaufs-Rücklieferung‘ mit seriennummernfähigen Artikel-Positionen wird überprüft, ob es referenzierte Seriennummern-Bestände gibt. Eine Positions-Menge kleiner der Summe der referenzierten Seriennummern-Bestände ist nicht erlaubt.
  • Eine Analoge Prüfung erfolgt auch für referenzierte Fertigungs-Aufträge und referenzierte Fertigungs-Stücklisten-Dispositionsbedarfe.
  • Eine Verringerung der Fertigungs-Menge führt natürlich auch bei Fertigungs-Stücklisten-Positionen mit ‘nicht-fixen Mengen‘ in den Stücklisten-Positionen zu einer Verringerung der Fertigungs-Stücklisten-Dispositionsbedarfe. Auch hier erfolgt eine Prüfung der referenzierten Seriennummern-Bestände.

Die Artikel-Seriennummern-Bestandsverwaltung hat noch zwei weitere Register:

  • Aktueller Seriennummern-Bestand des aktuellen Artikels:
    Dort wird der aktive Seriennummern-Bestand des jeweiligen Artikels in Listenform angezeigt.
  • Standard-Protokollierung des aktuellen Datensatzes:
    Dort werden alle Änderungen an Seriennummern-Bestands-Datensätze protokolliert.

In beiden Fällen wurde eine ‘Doppelklick-Verweis-Funktionalität‘ realisiert.

Konfiguration ‚Seriennummern-Bestand‘

Die Warenwirtschaft der ERP-Software easyWinArt erhält zwei neue Konfigurations-Schalter:

  • Artikel-Seriennummern-Bestands-Verwaltung aktivieren
  • Start-Datum der Bestands-Verwaltung

im Register 'Artikel' der Mandanten-Konfiguration.

Diese werden in der Menüfunktion 'Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands' verwendet, welche sich noch in der Realisierung befindet.

Garantiezeiten für Artikel

Die Auftragsbearbeitungs-Software des ERP-Systems easyWinArt wurde in der Artikelverwaltung erweitert:

Das Register 'Hersteller und EAN-Nummern' wurde umbenannt in 'Hersteller, Garantie und EAN-Nummern'.

Das Register 'Hersteller, Garantie und EAN-Nummern' wurde um die Felder 'Garantie-Monate 1', 'Garantie-Monate 2' und 'Garantie-Monate 3' erweitert.

Dort können zum Beispiel Garantiezeiten in Monaten für die Hersteller-Garantie, die Lieferanten-Garantie und die eigene Garantie hinterlegt werden.

Mittels der Menüfunktion 'Entwicklung → Sprache → Kundenspezifische Sprachen' lassen sich die Garantiefelder umbenennen.

Die neuen Garantiezeiten werden in der Menüfunktion 'Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands' verwendet, welche sich in der Realisierung befindet.

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