Monat: Juni 2012 (Seite 1 von 2)

NEU >>> easyWinArt bekommt mehr Hauptspeicher

Das Business-Framework des ERP-Systems easyWinArt wurde grundlegend überarbeitet mit dem Ziel einer deutlich besseren Nutzung des zur Verfügung stehenden Hauptspeichers.

Ein in Fachkreisen bekanntes Problem bei vielen, insbesondere großen .NET-Anwendungen ist die Memory-Ressource.

Auch easyWinArt war bisher recht verschwenderisch im Umgang mit dem, zugegebenermaßen bei modernen PCs reichlich vorhandenen Hauptspeicher. Das hat die meisten easyWinArt-Anwender somit auch nicht sonderlich gestört. Einige wenige ‚Power‘-User, die in einer easyWinArt-Sitzung mehrere 100 Fenster geöffnet und wieder geschlossen haben und dabei sogar eventuell und oft unnötigerweise jeweils mehrere 1000 Datensätze gleichzeitig angezeigt haben, hatten in den letzten Monaten jedoch gelegentlich zunächst unerklärliche Fehler gemeldet. Grund genug für uns, diese Probleme genauer zu analysieren.

Relativ schnell haben wir erkannt, dass auch easyWinArt zu viel Hauptspeicher verbraucht, wenn dauernd neue Menüfunktionen geöffnet und wieder geschlossen werden.

Die Ursache für dieses Verhalten zu finden war hingegen nicht so einfach. Wie sich herausgestellt hat, gab es mehrere voneinander unabhängige Ursachen.

Alle Memory-Probleme wurden durch eine akribische und grundlegende Überarbeitung des easyWinArt-Business-Frameworks beseitigt. Damit ist easyWinArt ab sofort eine der wenigen großen .NET-Anwendungen, die sparsam mit der Ressource ‚Hauptspeicher‘ umgehen. Wo Hauptspeicherverbrauch Performance-Vorteile bietet, wird der oft reichlich vorhandene Hauptspeicher natürlich weiterhin sinnvoll genutzt.

Wir empfehlen Ihnen, die neue easyWinArt-Version runterzuladen und umgehend zu installieren.

Verbesserung der Analyse- und Entwicklungs-Tools

Das ERP-System easyWinArt wurde in nachfolgenden Funktionen zur Analyse der Programmabläufe erweitert und verbessert. Insbesondere können Anwender des Software-Developer-Kits (SDK) die Erweiterungen des Code-Generators nutzen.

  • Die Menüfunktion Entwicklung → Datenpflege → Arbeitsspeicher wurde um einen Button ‚Memory‘ zur direkten Anzeige des aktuellen Speicherverbrauchs der easyWinArt-Anwendung erweitert. Darüber hinaus wurde ein Button ‚Error‘ realisiert, mit dem eine ‚LOW LEVEL‘ Fehlermeldung provoziert werden kann, z.B. für Schulungszwecke.
  • In der Menüfunktion Entwicklung → Werkzeuge → Debugger wird nach Beendigung einer Debugger-Sitzung der Arbeitsspeicher des Start- und des Ende-Zeitpunktes angezeigt.
  • Die Menüfunktion Entwicklung → Werkzeuge → Code-Generator wurde um automatische Debugger-Punkte und ein ‚Disposed‘-Ereignis erweitert. Darüber hinaus wurden weitere Optimierungen durchgeführt.

Die aufgeführten Erweiterungen werden erst am Dienstag, 26.06.2012 zusammen mit einer sehr nützlichen easyWinArt-Framework-Optimierung für alle Kunden mit gültigem Wartungsvertrag freigegeben.

NEU >>> Dynamischer Debugger für easyWinArt

Die ERP-Software easyWinArt wurde um einen dynamischen Debugger erweitert. Der Debugger wird zur Analyse progamminterner Prozesse und Abläufe benutzt. Gestartet wird der Debugger über die Menüfunktion:

  • Entwicklung Werkzeuge Debugger

Nach Aufruf der Debugger-Menüfunktion wird der Debugprozess durch Setzen des Häkchens ‚Debugger aktivieren (DEBUG)gestartet. Vor Start des Debuggers können diverse Debugger-Optionen ausgewählt werden:

  • Ausführliche Debugger-Liste (DEBUG+)
  • Debug.WriteLine im Software-Developer-Kit aktivieren (SDK)
  • Memory-Anzeige (MEM)
  • Zusatz-Info-Anzeige (INFO)
  • Projektmappen-Anzeige (PMA)
  • Programm-Stack-Anzeige (STACK)
  • Gesamt-Stack-Anzeige (STACK+)

Abhängig von den Optionen werden unterschiedliche Debug-Informationen durch den gestarteten Debugger aufgezeichnet, während man beliebige Aktionen im easyWinArt ausführt. Die in Klammern stehenden Schlüsselwörter können auch in die txt-Datei ‚easyWinArt-Debugger.txt‚ geschrieben werden, welche im Application-Verzeichnis liegen muss. Auf diese Weise läuft der Debugger schon während des easyWinArt-Start und -Login-Vorganges.

Es werden maximal 10.000 Debugger-Datenzeilen aufgezeichnet und in einer Debugger-Liste im Hauptspeicher des PCs gespeichert, Nach der 10.000-ten Datenzeile wird mit jeder weiteren Datenzeile die älteste Datenzeile gelöscht. Auf diese Weise ist auch eine endlose Debugger-Sitzung möglich. Ohne den Debugger zu beenden, kann die Debugger-Liste jederzeit über die Tastenkombination Strg+R zurückgesetzt werden.

Eine aktive Debugger-Sitzung wird durch einen blauen Menübereich unmissverständlich angezeigt.

Nach Beenden einer Debugger-Sitzung durch Wegnahme des Häkchens ‚Debugger aktivieren (DEBUG)‚ werden alle aufgezeichneten Datenzeilen der Debugger-Liste im Protokollbereich angezeigt. Über den Button ‚Speichern‚ kann jede Debugger-Liste direkt in eine Datei gesichert werden.

Nachfolgendes Beispiel zeigt den vereinfachten Auszug einer Debugger-Liste:

15:03:956 →   62 ms → 150 MB →  196 KB →   45 →  Start-MF=AD → Start → CallEngine
15:04:018 →   62 ms → 150 MB →  148 KB →  125 → Dynamic-Invoke-MF=AD → Start → CallEngine
15:04:081 →   62 ms → 150 MB →  196 KB →  165 → Finally-Lizenz-Prüfen → CheckAufruf → CallFunctions
15:04:361 → 281 ms → 151 MB →  942 KB →  101 → Nach New Form →  NeuesInternesFormular → CallFunctions
15:04:424 →   62 ms → 151 MB →  197 KB →  795 → Start → InitBasisForm → BasisForm
15:04:595 → 172 ms → 150 MB → -598 KB →  813 → Init-Ereignis → InitBasisForm → BasisForm
15:04:673 →   78 ms → 150 MB →     4 KB →  846 → Anwender-MF → InitBasisForm → BasisForm
15:04:735 →   62 ms → 150 MB →     0 KB →  917 → Mit SQL-Übergabe → InitBasisForm → BasisForm
15:04:798 →   62 ms → 150 MB →     0 KB → 1104 → Ende-Start-SqlBefehl → InitBasisForm → BasisForm
15:04:860 →   62 ms → 150 MB →     0 KB → 1180 → Neue Form → InitBasisForm → BasisForm
15:04:938 →   78 ms → 150 MB →     0 KB →    72 → Start AD → AdressenFRM_EwaStartForm →   AdressenFRM

Wichtige Informationen sind das absolute und relative Zeit-Verhalten sowie das absolute und relative Memory-Verhalten. In Abhängigkeit der gewählten Debugger-Optionen werden nachfolgende Daten angezeigt: Datenzeilen-Nummer, Methode, Klasse, kurzer oder gesamter Aufruf-Stack inklusive Stack-Zeilennummer, Methode und Klasse sowie Projektmappen-Informationen.

Für alle Nutzer des easyWinArt-Software-Developer-Kits (SDK) kann der neue dynamische Debugger auch sehr nützlich sein.

Probieren Sie den Debugger doch einfach mal aus. Man kann damit nichts kaputt machen. Zur Nutzung des Debuggers benötigen Sie Administrator-Rechte.

Barcode-Anzeige im Easy-BDE

Das PPS- und BDE-System der ERP-Software easyWinArt wurde in der Betriebsdatenerfassung (BDE) verbessert.

In der aktuellen Version wird der per Barcodeleser eingelesene Steuerungs- und Daten-Barcode automatisch in der Fenster-Titelleiste angezeigt.

Dies hat bei der BDE-Einführung, aber auch im anschließenden Produktionsprozess erhebliche Vorteile bei der Überprüfung der Barcodes.

Personal-Zeit-Erfassung über BDE

Die barcode-basierende Betriebsdatenerfassung Easy-BDE des ERP- und PPS-Systems hat eine neue Funktionalität zur Personalzeiterfassung.

Wird der neue Mandanten-Konfigurations-Schalter

  • Personalzeiterfassung für die Betriebsdatenerfassung (BDE) aktivieren

gesetzt, so können im Rahmen der Betriebsdatenerfassung gleichzeitig Kommt- und Geht-Buchungen für das PZE-System durchgeführt werden.

Die über BDE erfassten Personalzeit-Daten können in der Menüfunktion PZE eingesehen und bearbeitet werden. Alle relevanten Personalzeit-Datenveränderungen werden protokolliert.

NEU >>> PZE – Personal-Zeit-Erfassung

Die Warenwirtschafts-Software des ERP- und PPS-Systems easyWinArt erhält eine neue Menüfunktion zur Personalzeiterfassung:

  • PZE: Personal-Zeit-Erfassung

Die neue Menüfunktion PZE erlaubt die manuelle Erfassung von Kommt– und Geht-Meldungen für beliebige, in der Menüfunktion ‚Anwender‘ erfasste Mitarbeiter. Diese benötigen keine Login-Rechte für easyWinArt.

Zukünftig wird die neue Menüfunktion PZE primär benutzt, um vom Mitarbeiter selbst über die BDE (Betriebsdatenerfassung) erzeugte Kommt- und Geht-Meldungen zu korrigieren. Diese neue BDE-Funktionalität befindet sich zurzeit in der Realisierung.

Für BDE/PZE wurden zwei neue Mandanten-Konfigurations-Schalter realisiert:

  • Personalzeiterfassung für die Betriebsdatenerfassung (BDE) aktivieren
  • Maximale Personalzeit in Stunden für eine PZE-Tätigkeit

Beschreibung der neuen Menüfunktion zur Personalzeiterfassung:

  • Für einen beliebigen Mitarbeiter können Kommt-Meldungen (Start-Datum und -Uhrzeit) und Geht-Meldungen (Ende-Datum und -Uhrzeit) gebucht werden.
  • Beim Buchen der Kommt- und Geht-Meldungen werden umfangreiche Plausibilitäten geprüft: Die maximale Personalzeit darf nicht überschritten werden, ein Kommt- oder Geht-Zeitpunkt darf nicht im Arbeitszeit-Intervall eines anderen Personalzeit-Datensatzes liegen u.a.m.
  • Es wird unterschieden zwischen gültigen Personalzeiten, Personalzeiten aus der Betriebsdatenerfassung (BDE) und manuell eingegebenen oder veränderten Personalzeiten.
  • Es wird angezeigt, wer eine Kommt- oder Geht-Meldung verändert hat.
  • Alle relevanten Personalzeit-Datenveränderungen werden protokolliert: Wer hat wann welche Änderung durchgeführt.
  • Einmal erfasste Personalzeit-Datensätze können aus Protokollierungs-Gründen nicht gelöscht werden. Man kann ihnen jedoch ein ‚Gelöscht-Kennzeichen‘ geben. Auch diese Aktion wird protokolliert.
  • Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Personalzeit-Datensätze von einem versierten Mitarbeiter direkt in der Datenbank verändert werden, wurde eine Echtheits-Prüfung eingebaut. Die Prüfung erfolgt über das Icon ‚Überprüfen, ob der aktuelle Personalzeit-Datensatz durch unberechtigte Zugriffe von außen verändert wurde‚. Es kann jeder Personalzeit-Datensatz inklusive Protokoll leicht überprüft werden. Auf diese Weise sind sensible Personalzeit-Daten weitestgehend manipulationssicher.

Zukünftig wird das easyWinArt Personalwesen weiterentwickelt: Fehlzeiten, Unterbrechungsgründe, Urlaubsplanung, Pausen, Arbeitszeit-Modelle u.a.m.

Verbesserung der Wiedervorlage-Funktionalität

Die Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft und das CRM-System der ERP-Software easyWinArt wurde in der Wiedervorlage-Funktionalität verbessert.

Wird aus dem Wiedervorlage-Erinnerungsfenster heraus eine der nachfolgenden Aktionen durchgeführt

  • Aufruf der Wiedervorlagen-Menüfunktion
  • Ansprechpartner anzeigen
  • Adresse anzeigen
  • Aufruf des Datensatzes, auf den die aktuelle Wiedervorlage verweist

so wird das easyWinArt-Menü immer in den Vordergrund geholt, auch wenn es minimiert ist. Im Menü wird das jeweilige Fenster angezeigt.

Durch Setzen und Zurücknehmen des Häkchens ‚Ändern‘ im Wiedervorlage-Erinnerungsfenster wird automatisch der Kurztext und der Langtext aktualisiert. Der Wiedervorlage-Zeitpunkt ist nun auch änderbar, wenn das ‚Ändern‘-Häkchen nicht gesetzt ist

Erweiterung der LogiKal-ORGADATA-Schnittstelle

Die Warenwirtschaft der ERP-Software easyWinArt erhält einen neuen Scheduler-Task:

  • Artikel-Beleg-Import: Import von Belegen und zugehörigen Artikeln

mit nachfolgender Funktionalität für die Import-Kennung ‚OrgaData‚:

  • Das Feld ‚Import-Verzeichnis‚ definiert ein Verzeichnis, von dem alle über die LogiKal-Schnittstelle der ORGADATA exportierten XML-Dateien automatisch und zeitgesteuert eingelesen werden.
  • Die Felder ‚Import-Adressnummer 1‘ und ‚Import-Adressnummer 2‘ definieren zwei Lieferanten.
  • Alle XML-Dateien des Import-Verzeichnisses werden automatisch und zeitgesteuert eingelesen und danach archiviert.
  • Alle erforderlichen Artikel werden in die Artikel-Import-Drehscheibe übertragen.
  • Zusätzlich werden 4 Bestellvorschläge erzeugt, je ein Bestellvorschlag für alle Profile, alle Zubehörteile, alle Beschläge und für alle Gläser. Die Bestellvorschläge enthalten detaillierte Bestellinformationen.

LogiKal-Erweiterung der Artikel-Import-Drehscheibe

Die Artikel-Import-Drehscheibe der ERP-Software easyWinArt wurde um einen neuen Standard-Artikel-Import erweitert für das LogiKal-Softwaresystem der Firma ORGADATA.

Importiert werden Artikel vom Typ ‚Profile‚, ‚Zubehör‚ und ‚Beschläge‚. Dabei werden sowohl neue Artikel übertragen, als auch geänderte Artikel aktualisiert.

Der Import in die Drehscheibe erfolgt über den Button ‚Artikel einlesen‚ im XML-Format des LogiKal-Softwaresystems.

Die Artikel-Übertragung in den easyWinArt-Artikelstamm erfolgt wahlweise automatisch und zeitgesteuert über den neuen Scheduler-Task

  • Artikel-Übernahme: Übernahme aller neuen Artikel-Importe

in frei definierbaren Zeitintervallen oder optional direkt über den Button ‚Artikel übertragen‘ der Artikel-Import-Drehscheibe.

In kürze wird noch ein weiterer LogiKal-XML-Import für Bestellvorschläge realisiert.

Tradebyte TB.One-Erweiterung der Artikel-Import-Drehscheibe

Die Artikel-Import-Drehscheibe des ERP-Systems easyWinArt erhält einen neuen Standard-Artikel-Import für die TB.One-eCommerce-Software der Firma Tradebyte Software GmbH. Der Import erfolgt automatisch und zeitgesteuert über den neuen Scheduler-Task:

  • Artikel-Import: Import neuer und Änderung vorhandener Artikel

in Kombination mit der Import-Kennung ‚TB.one‘.

Es werden sowohl neue Artikel übertragen, als auch geänderte Artikel aktualisiert.

Die Übertragung erfolgt über den von Tradebyte bereitgestellten TB.one-Webservice (REST-Schnittstelle) und beinhaltet neben dem Kurztext, Langtext und Preisen auch viele Zusatzdaten wie Länge, Breite, Höhe, Gewicht, Hersteller, Kunde, Lieferant, Ursprungsland, Zolltarif-Nummer und anderes mehr.

Bei der Übernahme in den Artikelstamm werden auch Artikel-Kunden- und Artikel-Lieferanten-Daten in easyWinArt-Logik eingestellt.

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