Autor: p443605 (Seite 75 von 141)

DMS-Archivierungs-Funktionen im SDK

Das Software-Developer-Kit des ERP-Systems easyWinArt wurde um die Prozedur 'SpeichereDateienInsDmsArchiv' erweitert, mit der programmgesteuert Dateien oder Dokumente ins DMS-Archiv eingefügt werden können. Sie umfasst zwei Überladungen mit jeweils unterschiedlichen Parametern.

  • SpeichereDateienInsDmsArchiv (DateienListe As StringCollection, BasisFRM As BasisForm)
    In der ersten Variante werden eine Liste mit den zu improtierenden Dateien (kompletter Pfad und Dateiname) sowie das Formular der Ziel-Menüfunktion übergeben. Diese Verwendung ist sinnvoll, wenn man sich gerade in der geöffneten Menüfunktion befindet. Alternativ kann natürlich auch programmtechnisch ein entsprechendes, von der BasisForm abgeleitetes Objekt erzeugt werden, z.B. ein Artikel-Fenster vom Typ ArtikelFRM.
  • SpeichereDateienInsDmsArchiv (DateienListe As StringCollection, FunktionsKennzeichen As Guid, VerweisObjekt As Guid, AnzeigeIdentifizierer As String, AnzeigeIdentifizierer2 As String, Adresse As Guid, Artikel As Guid, DokumentenBenennung As String, DokumentenStichworte As String)
    In dieser Variante können sehr flexibel ein oder mehrere Dateien ins Archiv importiert werden, da lediglich das Funktionskennzeichen und keine Form mehr übergeben werden muss. Weiterhin wird wieder eine Liste mit Dateien (kompletter Pfad und Dateiname) angegeben. Die restlichen Parameter können nach Wunsch angegeben werden, die angegebenen Informationen werden dann den erzeugten DMS-Einträgen hinzugefügt.
     

Neue Personal-Fehlzeit-Gründe-Liste

Das Personalwesen (PZE) der ERP-Software easyWinArt wurde um eine neue Druck-Liste erweitert.

Im Menü 'Verwaltung → Personal-Konfiguration → Fehzeit-Gründe' wurde die neue Liste 'Fehlzeit-Gründe mit Barcodes Beispiel' unter dem Button 'Drucken' hinzugefügt. Neben der Auflistung der Fehlzeitgründe mit Barcodes werden auch gewisse für die PZE wichtige Standard-Barcodes übersichtlich angedruckt. Diese sind 'KOMMT', 'GEHT', 'PAUSE Anfang' und 'PAUSE Ende'.

SDK-Erweiterung: EwaAutomatischeLagerortAbfrageForm

Das Software-Developer-Kit (SDK) für das ERP-System easyWinArt wurde um folgende Funktionalität erweitert:

Es wurde der Trigger 'EwaAutomatischeLagerortAbfrageForm' mit dem EventArg 'AutomatischeLagerortAbfrageFormEventArgs' ergänzt. Er wird direkt nach dem Öffnen sowie nach dem Schließen des automatischen Lagerort-Abfrage-Fensters ausgelöst, welches je nach Mandanten-Konfiguration beim Erstellen/Ändern von (Rück-)Lieferungen usw. erscheint. Damit lassen sich z.B. Lagerorte etc. im Abfrage-Fenster automatisch voreinstellen. Der Trigger steht in der Datei 'TriggerFormFramework.vb' bereit.

Mehrsprachiges Mahnwesen

Die Auftragsbearbeitung, Faktura und Warenwirtschaft (WAWI-Modul) der ERP-Software easyWinArt wurde im Mahnwesen erweitert:

Die Menüfunktion

  • Verwaltung → FIBU-Konfiguration → Mahnstufen

wurde um die Felder ‘Titel-Textnummer‘, ‘Einleitungs-Textnummer‘, ‘Schluss-Textnummer‘, ‘Email-Betreff-Textnummer‘ und ‘Email-Mitteilungs-Textnummer‘ erweitert.

Dort können kundenspezifische Druck-Sprachtext-Nummern für alle 5 Mahntexte hinterlegt werden. Für jeden auf diese Weise zugewiesenen Druck-Sprachtext können Übersetzungen in beliebige Sprachen erstellt werden.

Durch die Einstellung von kundenspezifischen Druck-Sprachtext-Nummern werden die Standardtexte der Mahnstufen ungültig und auch für die üblicherweise deutsche Systemsprache werden die entsprechenden Druck-Sprachtexte gezogen und nicht mehr die Standardtexte der Mahnstufen verwendet.

Im Register ‘Buchhaltung‘ der Adressverwaltung kann für jede Adresse eine Sprache zugewiesen werden.

Logik für die Mahnläufe:

  • Alle Mahnungen eines Mahnlaufes werden in der Sprache erstellt, die an der jeweiligen Mahn-Adresse hinterlegt ist.
  • Somit kann ein Mahnlauf mehrere Mahnungen in unterschiedlichen Sprachen generieren.
  • Auch bei der deutschen Sprache wird der jeweilige Druck-Sprachtext gezogen.
  • In den Texten der generierten Mahnung können nach erfolgtem Mahnlauf Änderungen vorgenommen werden.
  • Für den Fall, dass für eine bestimmte Sprache noch kein Druck-Sprachtext hinterlegt wurde, wird der Text <{xxx}> eingestellt, wobei xxx die Druck-Sprachtext-Nummer ist. Auf diese Weise ist sofort klar, wo Druck-Sprachtexte zu ergänzen sind.

SDK-Erweiterung: EwaLagerortAbfrageForm

Das Software-Developer-Kit (SDK) des ERP-Systems easyWinArt wurde um folgende Funktionalität erweitert:

Es wurde der Trigger 'EwaLagerortAbfrageForm' mit dem EventArg 'LagerortAbfrageFormEventArgs' entwickelt. Er wird direkt nach dem Öffnen sowie nach dem Schließen des Lagerort-Abfrage-Fensters ausgelöst, welches beim manuellen Abbuchen/Zubuchen von Lagermengen erscheint. Damit lassen sich z.B. Lagerorte im Abfrage-Fenster automatisch voreinstellen. Der Trigger steht in der Datei 'TriggerFormLayer.vb' zur Verfügung.

NEU >>> Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands

Die Warenwirtschaft (WAWI-Modul) der ERP-Software easyWinArt erhält eine neue Menüfunktion:

  • SNB → Seriennummern-Bestand → Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands

Diese finden Sie im Hauptmenü 'Stammdaten → Artikel'.

Die neue Menüfunktion kann erst dann aufgerufen werden, wenn vorher der Konfigurations-Schalter

  • Artikel-Seriennummern-Bestands-Verwaltung aktivieren

im Register 'Artikel' der Mandanten-Konfiguration gesetzt wird. Ein weiterer Konfigurations-Schalter

  • Start-Datum der Bestands-Verwaltung

legt den Zeitpunkt fest, ab dem die Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands beginnt. Wird dort kein Datum eingegeben, so können Artikel-Seriennummern-Bestände auch älteren Belegen und Fertigungsaufträgen zugewiesen werden.

Kurzbeschreibung der Artikel-Seriennummern-Bestandsverwaltung:

  • Die Seriennummern-Bestandserfassung erfolgt pro Artikel.
  • Die Kombination ‘Artikel‘, ‘Seriennummer‘ und ‘Versionsnummer‘ muss eindeutig sein.
  • Die Kombination ‘Artikel‘ und ‘Seriennummer‘ bestimmt genau einen bestimmten Artikel (physikalisches Teil). Über die Versionsnummer kann verfolgt werden, ob ein bestimmter Artikel, z.B. infolge von Reklamationen, mehrfach dem Bestand zu- und wieder abgebucht wurde.
  • Zu jedem Seriennummern-Bestand kann ein obergeordneter Seriennummern-Bestand zugewiesen werden. Dies kann über beliebig viele Stufen erfolgen. Dabei darf der obergeordneter Seriennummern-Bestand nicht zum gleichen Artikel gehören.
  • Bei der Eingabe obergeordneter Seriennummern-Bestände wird in Analogie zu Stücklisten eine unzulässige Rekursion abgefangen, um eine Endlos-Schleife zu vermeiden.
  • Durch obergeordnete Seriennummern-Bestände kann verfolgt werden, ob bestimmte Seriennummern-Artikel in obergeordneten Baugruppen verbaut wurden.
  • Jedem Seriennummern-Bestand kann ein Lagerort und ein Magazin zugewiesen werden.
  • Beim Ziehen eines Artikels werden die Garantiezeiten 1, 2 und 3 in Monaten aus dem Artikelstamm in den Seriennummern-Bestand übertragen und können dort optional geändert werden.
  • Darüber hinaus wird der Artikel-Einkaufspreis unter Berücksichtigung des Preisfaktors und der Währung übertragen.
  • Im Register ‘Seriennummern-Zugang‘ wird das Zugangs-Datum als Pflichtfeld eingegeben.
  • Optional kann eine Zugangs-Adresse festgelegt werden.
  • Darüber hinaus kann entweder ein Zugangs-Beleg mit einer Position oder ein Zugangs-Fertigungs-Auftrag ausgewählt werden. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.
  • Bei den Zugangs-Belegen werden nur solche angeboten, welche Position mit dem eingestellten seriennummernfähigen Artikel haben. Beim Ziehen eines solchen Beleges wird automatisch die Zugangs-Adresse geändert.
  • Es sind nur Zugangs-Belege mit den Belegtypen ‘Einkaufs-Lieferung‘ und ‘Verkaufs-Rücklieferung‘ möglich.
  • Bei den Zugangs-Fertigungs-Aufträgen werden nur solche angeboten, bei denen der Fertigungsartikel selbst mit dem eingestellten Artikel übereinstimmt.
  • In beiden Fällen muss ein freier Seriennummern-Bestand vorhanden sein, d.h. die Summe aller referenzierten Seriennummern-Bestände darf nicht größer als die Position-Menge bzw. die Fertigungs-Auftrags-Menge werden.
  • Im Register ‘Seriennummern-Abgang‘ kann ein Abgangs-Datum in Kombination mit einer Abgangskennung ‘Abgang Ja/Nein‘ eingegeben werden. Das Abgangs-Datum muss größer/gleich dem Zugangs-Datum sein.
  • Ein Seriennummern-Bestand ohne Abgangskennung ist ein aktiver Seriennummern-Bestand. Ein Seriennummern-Bestand mit Abgangskennung ist ein passiver Seriennummern-Bestand. Aktive Seriennummern-Bestände werden durch ein rotes Kennzeichen ‘Bestand‘ neben der Artikelnummer ausgewiesen.
  • Optional kann eine Abgangs-Adresse festgelegt werden.
  • Darüber hinaus kann entweder ein Abgangs-Beleg mit einer Position oder ein Abgangs-Fertigungs-Auftrag mit einer Stücklisten-Position ausgewählt werden. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.
  • Bei den Abgangs-Belegen werden nur solche angeboten, welche Position mit dem eingestellten seriennummernfähigen Artikel haben. Beim Ziehen eines solchen Beleges wird automatisch die Abgangs- Adresse geändert.
  • Es sind nur Abgangs-Belege mit den Belegtypen ‘Verkaufs-Lieferung‘ und ‘Einkaufs-Rücklieferung‘ möglich.
  • Bei den Abgangs-Fertigungs-Aufträgen werden nur solche angeboten, bei denen ein Artikel einer der Fertigungs-Stücklisten-Positionen selbst mit dem eingestellten Artikel übereinstimmt.
  • In beiden Fällen muss ein freier Seriennummern-Bestand vorhanden sein, d.h. die Summe aller referenzierten Seriennummern-Bestände darf nicht größer als die Position-Menge bzw. der Fertigungs-Stücklisten-Dispositionsbedarf (effektive Menge) werden.
  • Beim Ändern der Positions-Mengen von Belegen der Typen ‘Einkaufs-Lieferung‘, ‘Verkaufs-Rücklieferung‘, ‘Verkaufs-Lieferung‘ und ‘Einkaufs-Rücklieferung‘ mit seriennummernfähigen Artikel-Positionen wird überprüft, ob es referenzierte Seriennummern-Bestände gibt. Eine Positions-Menge kleiner der Summe der referenzierten Seriennummern-Bestände ist nicht erlaubt.
  • Eine Analoge Prüfung erfolgt auch für referenzierte Fertigungs-Aufträge und referenzierte Fertigungs-Stücklisten-Dispositionsbedarfe.
  • Eine Verringerung der Fertigungs-Menge führt natürlich auch bei Fertigungs-Stücklisten-Positionen mit ‘nicht-fixen Mengen‘ in den Stücklisten-Positionen zu einer Verringerung der Fertigungs-Stücklisten-Dispositionsbedarfe. Auch hier erfolgt eine Prüfung der referenzierten Seriennummern-Bestände.

Die Artikel-Seriennummern-Bestandsverwaltung hat noch zwei weitere Register:

  • Aktueller Seriennummern-Bestand des aktuellen Artikels:
    Dort wird der aktive Seriennummern-Bestand des jeweiligen Artikels in Listenform angezeigt.
  • Standard-Protokollierung des aktuellen Datensatzes:
    Dort werden alle Änderungen an Seriennummern-Bestands-Datensätze protokolliert.

In beiden Fällen wurde eine ‘Doppelklick-Verweis-Funktionalität‘ realisiert.

Konfiguration ‚Seriennummern-Bestand‘

Die Warenwirtschaft der ERP-Software easyWinArt erhält zwei neue Konfigurations-Schalter:

  • Artikel-Seriennummern-Bestands-Verwaltung aktivieren
  • Start-Datum der Bestands-Verwaltung

im Register 'Artikel' der Mandanten-Konfiguration.

Diese werden in der Menüfunktion 'Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands' verwendet, welche sich noch in der Realisierung befindet.

Garantiezeiten für Artikel

Die Auftragsbearbeitungs-Software des ERP-Systems easyWinArt wurde in der Artikelverwaltung erweitert:

Das Register 'Hersteller und EAN-Nummern' wurde umbenannt in 'Hersteller, Garantie und EAN-Nummern'.

Das Register 'Hersteller, Garantie und EAN-Nummern' wurde um die Felder 'Garantie-Monate 1', 'Garantie-Monate 2' und 'Garantie-Monate 3' erweitert.

Dort können zum Beispiel Garantiezeiten in Monaten für die Hersteller-Garantie, die Lieferanten-Garantie und die eigene Garantie hinterlegt werden.

Mittels der Menüfunktion 'Entwicklung → Sprache → Kundenspezifische Sprachen' lassen sich die Garantiefelder umbenennen.

Die neuen Garantiezeiten werden in der Menüfunktion 'Verwaltung des Artikel-Seriennummern-Bestands' verwendet, welche sich in der Realisierung befindet.

SDK-Erweiterung: TriggerBusinessLayer_LagerBuchung

Das Software-Developer-Kit (SDK-Modul) des Warenwirtschafts- und ERP-Systems easyWinArt erhält ein neues Trigger-Ereignis:

  • Private Sub TriggerBusinessLayer_LagerBuchung(sender As Object, e As LagerbuchungsEventArgs) Handles Me.LagerBuchung

Der Trigger liegt unter 'user-defined-trigger' in 'TriggerBusinessLayer.vb' des Software-Developer-Kits.

sender ist ein Objekt vom Typ 'Lager' und e ist ein 'LagerbuchungsEventArgs' mit den Eigenschaften

  • LagerBuchungsSTR As LagerBuchungsStruktur
  • VorLagerbuchung As Boolean
  • NachLagerbuchung As Boolean

'LagerBuchungsSTR' selbst hat 24 Eigenschaften, z.B.

  • Artikel As Guid
  • Menge As Double
  • Beleg As Guid
  • Position As Guid
  • FertigungsAuftrag As Guid

Das neue Trigger-Ereignis wird vor und nach jeder Lagerbuchung innerhalb der Lagerbuchungs-Transaktion aufgerufen.

Anwendungsbeispiel für den Trigger:
Vor einer Lagerbuchung wird der Lagerbuchungspreis des Artikels nach kundenspezifischen Algorithmen ermittelt und im Artikelstamm gesetzt und somit für die Lagerbuchung gezogen.

 

Online-Zahlungsverkehr

Die Auftragsbearbeitung des Warenwirtschafts-System easyWinArt wurde im Online-Zahlungsverkehr für Überweisungen und Lastschriften erweitert.

Die Mandanten-Konfiguration erhält im Register 'Zahlungen' den neuen Konfigurationsschalter

  • Alle Zahlungen mit Online-Zahlungsverkehr automatisch erledigen

Wird dieser Schalter gesetzt, so bekommen alle per Online-Zahlungsverkehr durchgeführten Zahlungen (Überweisungen oder Lastschriften) nicht mehr den Status 'Angewiesene Zahlung', sondern direkt den Status 'Erledigte Zahlung'. Auf diese Weise müssen diese Zahlungen nicht mehr über die Kontoauszüge ausgetragen, d.h. erledigt werden.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 IT-Easy Blog

Theme von Anders Norén — Hoch ↑