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SSL-Zertifikat für die Online-Kommunikation

Die Online-Kommunikation der ERP-Software easyWinArt wurde bezüglich Stabilität und Sicherheit verbessert.

Bisher wurde für die Online-Kommunikation das http-Protokoll benutzt.

Ab sofort wird das https-Security-Protokoll mit einem von uns erworbenen öffentlichen SSL-Zertifikat benutzt.

SSL = Secure Sockets Layer ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.

Die modernere, aber noch nicht so gebräuchliche Bezeichnung ist TLS = Transport Layer Security; deutsch: Transportschichtsicherheit.

Die easyWinArt-Online-Kommunikation wird zurzeit für nachfolgende Optionen eingesetzt:

  • Online-Einspielung eines neuen Lizenzschlüssels:
    Menüfunktion 'Verwaltung → Lizenzierung → Lizenz einspielen'
  • Online-Abfrage aller kundenspezifischen Service-Ticket:
    Menüfunktion 'EDI → Tickets easyWinArt'
  • Online-Abfrage aller kundenspezifischen Service-Dienstleistungen:
    Menüfunktion 'EDI → Service easyWinArt'
  • Automatisches easyWinArt-Update:
    Menüfunktion 'Entwicklung → Setup → Programm-Update'

Verbesserte INTRASTAT-Funktionalität

Die Warenwirtschaft des ERP-Systems easyWinArt wurde in den Möglichkeiten der INTRASTAT-Meldungen erweitert:

Im Register 'Fracht-Zoll-Außenhandel-INTRASTAT' der Artikel-Verwaltung kann für jeden Artikel ein Intrastat-Mengenfaktor eingestellt werden.

Für Intrastat-Mengenfaktoren ungleich Null wird bei den Online-Intrastat-Meldungen die Meldungsmenge als Produkt aus Positionsmenge und Intrastat-Mengenfaktor errechnet. Die Intrastat-Eigenmasse wird dann als Quotient aus Gewicht und Intrastat-Mengenfaktor errechnet.

Auf diese Weise können bei den Online-Intrastat-Meldungen beliebige, von den Verkaufs- und Einkaufs-Mengeneinheiten abweichende Meldungs-Mengeneinheiten sichergestellt werden.

Neue Fehlzeiten-Funktionalität in der Betriebsdatenerfassung

Das Betriebsdatenerfassungs-System (BDE) der ERP-Software easyWinArt erhält in Kombination mit der Personalzeiterfassung (PZE) eine neue Fehlzeiten-Eingabe per Barcode.

In der Menüfunktion 'Fehlzeit-Gründe' können beliebig viele Fehlgründe kundenspezifisch eingestellt werden. Die Verhaltensweise eines jeden Fehlgrundes kann über die Fehlgrund-Art und die Fehlgrund-Behandlung festgelegt werden.

Alle Fehlgründe können mit Barcodes ausgedruckt werden: Druckfunktion 'Fehlzeit-Gründe mit Barcodes'.

Alle Fehlgründe können im Easy-BDE per Barcode gebucht werden.

Jede Fehlgrund-Buchung löst üblicherweise zwei PZE-Buchungen und eine BDE-Tätigkeits-Buchung aus:

  • Die aktuelle 'KOMMT'-Buchung wird beendet.
  • Die jeweilige Fehlgrund-Buchung (Fehlzeit) wird gestartet.
  • Die aktuelle BDE-Tätigkeit wird beendet und gebucht.

Bei Fehlgründen mit Kennung 'BDE-Unterbrechung' wird die beendete BDE-Tätigkeit für eine automatische Fortführung nach Beendigung der Fehlzeit vorgemerkt.

Eine 'KOMMT'-Buchung während einer Fehlzeit beendet die jeweilige Fehlgrund-Buchung.

Das Starten einer neuen Tätigkeit während einer Fehlzeit beendet diese und erzeugt automatisch eine 'KOMMT'-Buchung. Dasselbe gilt auch für das Wiederaufnehmen einer für die automatische Fortführung vorgemerkten Tätigkeit.

Die Easy-BDE Standard-Barcodes wurden um alle neuen Barcodes erweitert. Sie finden diese im 'Drucken' der Menüfunktion 'Arbeitsplätze'.

Die PZE-Fehlgründe haben eine besondere Bedeutung in der geplanten Tages-, Monats- und Jahres-Salden-Berechnung.

Neue Pausen-Funktionalität in der Betriebsdatenerfassung

Die Betriebsdatenerfassung Easy-BDE der ERP-Software easyWinArt wurde in Kombination mit der Personalzeiterfassung (PZE-Modul) erweitert und verbessert:

  • Sofern es einen Fehlzeit-Grund mit dem Kennzeichen 'BDE-Pause' gibt, wird bei einer BDE-Tätigkeitsunterbrechung des Typs 'PAUSE Anfang' mit der Barcode-Kennung 'PA' nicht nur ein 'GEHT' in der Personalzeiterfassung gebucht, sondern auch eine Fehlzeit gestartet, die den Fehlzeit-Grund mit dem Kennzeichen 'BDE-Pause' hat.
  • Wird die BDE-Tätigkeitsunterbrechung anschließend mit dem Barcode 'PAUSE Ende' und der Barcode-Kennung 'PE' beendet, so wird nicht nur ein 'KOMMT' in der Personalzeiterfassung gebucht, sondern auch die zuvor gestartete Fehlzeit beendet.

Durch die neue Funktionalität wird der Fehlzeit-Grund mit dem Kennzeichen 'BDE-Pause' automatisch mitgebucht.

Zusätzlich wurde Easy-BDE um nachfolgende Barcodes erweitert:

  • TS → Tätigkeiten stoppen
    Unterbrechen von BDE-Einzel- und BDE-Sammel-Tätigkeiten sowie Mehrmaschinen-Bedienungen bei fortlaufender Personalzeit
  • TF → Tätigkeiten fortführen
    Fortführung von zuvor unterbrochenen BDE-Einzel- und BDE-Sammel-Tätigkeiten sowie Mehrmaschinen-Bedienungen

Nach wie vor beinhaltet die 'PAUSE Anfang'- und 'PAUSE Ende'-Funktionalität das Unterbrechen und Fortführen von aktiven BDE-Einzel- und BDE-Sammel-Tätigkeiten sowie Mehrmaschinen-Bedienungen.

Fehlgründe in der Personalzeit-Erfassung

Das Personal-Modul der ERP-Software easyWinArt wurde in der Personalzeit-Erfassung (PZE) um Fehlgründe erweitert.

Neue Menüfunktion

  • PzeFG → Fehlzeit-Gründe → Verwaltung aller PZE-Fehlzeit-Gründe

im Hauptmenü 'Verwaltung  Personal-Konfiguration' zur Verwaltung beliebiger Fehlgründe.

Jeder Fehlgrund kann ohne 'Art' oder eine der Fehlgrund-Arten 'Krank', 'Urlaub' oder 'Fortbildung' haben. Darüber hinaus können Fehlgründe als 'bezahlt' oder 'unbezahlt' gekennzeichnet werden. Des Weiteren kann es genau einen Fehlgrund mit dem Kennzeichen 'BDE-Pause' geben und ein Fehlgrund kann eine 'BDE-Unterbrechung' bewirken, d.h. die BDE-Zeiterfassung auf Arbeitsgänge, Fertigungsaufträge usw. wird unterbrochen und nach Beendigung der Fehlzeit wieder fortgeführt.

Die Menüfunktion 'PZE → Personal-Zeit-Erfassung' hat eine neue Registerkarte 'Fehlgrund', in der für alle PZE-Start-Ende-Zeitpaare in der  'Fehlzeit-Gründe' vordefinierte Fehlgründe zugewiesen werden können.

In Kürze wird die Betriebsdatenerfassung (Easy-BDE) um eine barcode-basierende Fehlzeitenerfassung direkt durch den Mitarbeiter erweitert.

Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext

Die Auftragsbearbeitung und Faktura der ERP-Software easyWinArt wurde in der Funktionalität der Zahlungsbedingungen erweitert:

  • Neues Eingabefeld 'Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext' im Register 'Zahlungsbedingungen' der Belegverwaltung.
  • Wenn vorhanden, wird der Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext unterhalb der Zahlungsbedingung mit der Überschrift 'Zahlungsvereinbarung' angedruckt.
  • Die Überschrift zum Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext hat die Druck-Textnummer 479 und kann kundenspezifisch angepasst und sprachabhängig übersetzt werden.
  • Der Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext wird beim Kopieren, Pushen und Teil-Pushen eines Beleges mit übertragen.
  • Der Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext wird beim Erzeugen von A'Konto-Rechnungen mit übertragen.
  • Der Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext wird beim Erzeugen von Vorab-Rechnungen mit übertragen.
  • Der Zahlungsbedingungs-Ergänzungstext wird beim Generieren von Serien-Belegen einer Beleg-Serie mit übertragen.

Änderungen der gesetzlichen Mehrwertsteuersätze

Die Auftragsabwicklung und Faktura des ERP-Systems easyWinArt wurde in der Beleg-Verwaltung erweitert und verbessert.

Ab dem 01.10.2013 wurde in Italien der volle Mehrwertsteuersatz von bisher 21% auf 22% erhöht.

Grundsätzlich kann dies problemlos in easyWinArt abgebildet werden, indem man zum Beispiel für den Mehrwertsteuersatz 'Italien Volle MwSt' (meist der Standard-Mehrwertsteuersatz) den Mehrwertsteuer-Prozentsatz ab dem 01.10.2013 auf 22% setzt. Für alle Rechnungen und Verbindlichkeiten wird dann automatisch vor dem 01.10.2013 der Mehrwertsteuersatz 21% und nach dem 01.10.2013 der Mehrwertsteuersatz 22% gezogen. Über das Mwst.-Referenzdatum der Beleg-Positionen können dann sogar unterschiedliche Positionen einer Rechnung bzw. einer Verbindlichkeit gleichzeitig einen Mehrwertsteuersatz von 21% und 22% haben. Diese Funktionalität kann beispielsweise für Wartungsrechnungen erforderlich sein.

In der neuen easyWinArt-Version werden 'alte' Mehrwertsteuersätze in Beleg-Positionen automatisch in 'neue' Mehrwertsteuersätze umgewandelt, sofern es zwischenzeitlich eine Mehrwertsteuerveränderung gab. Diese Funktionalität wurde für folgende Aktionen realisiert:

  • Kopie von Beleg-Positionen
  • Kopie von Belegen mit allen Positionen
  • Generierung von Serien-Belegen einer Beleg-Serie

Intrastat-Meldungen mit zwei Mengeneinheiten

Die Warenwirtschafts-Software des ERP-Systems easyWinArt wurde in der Intrastat-Funktionalität erweitert.

Im Register 'Fracht-Zoll-Außenhandel-INTRASTAT' der Artikel-Verwaltung kann für jeden Artikel festgelegt werden, dass die Intrastat-Meldungen für diesen Artikel über die 2-te Mengeneinheit erfolgen. Dabei werden der ME-1 / ME-2 – Umrechnungsfaktor und das Invers-Häkchen zur Berechnung der Intrastat-Mengen sowie der Intrastat-Gewichte berücksichtigt.

Automatisches Update mit SDK-Erweiterungen

Das automatische Update der ERP-Software easyWinArt ist auch dann möglich, wenn kundenspezifische SDK-Erweiterungen mit dem Software-Developer-Kit erstellt wurden.

Durch Setzen des Mandanten-Konfigurations-Schalters 'Nach Update automatisch SDK kompilieren' werden die kundenspezifischen SDK-Erweiterungen nach jedem Update automatisch neu kompiliert und es sind keine aufwendigen Anpassungen erforderlich.

Ein automatisches Update von easyWinArt-Systemen mit SDK-Erweiterungen ist genauso einfach und schnell, wie ein automatisches Update von easyWinArt-Systemen ohne SDK-Erweiterungen.

Beim automatischen Update wird der Mandanten-Konfiguration-Schalter 'Nach Update automatisch SDK kompilieren' in der neuen Version immer aus dem Führungsmandanten gezogen. Auf diese Weise ist das automatische Kompilieren kundenspezifischer SDK-Erweiterungen nach einem Update auch dann sichergestellt, wenn der Konfigurations-Schalter zum Beispiel in einem abweichenden Updatemandanten verändert wurde.

Statusleiste der Belege

Für die Auftragsbearbeitung des ERP-Systems easyWinArt wurde die Funktionalität der Belegverwaltung verbessert:

Beim Blättern, Aktualisieren und Suchen in Belegen wird neben anderen Informationen sowohl der Beleg-Identifizierer, als auch der Matchcode der jeweiligen Beleg-Adresse in der Statusleiste angezeigt und mitgezogen.

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