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Erweiterungen im Customer Relationship Management

Das CRM-Modul der ERP-Software easyWinArt wurde erweitert und verbessert:

Im der Menüfunktion CRM-Übersicht werden nun auch alle Mahnungen angezeigt, die mit dem automatisierten Mahnwesen erzeugt werden.

Insgesamt werden alle CRM-relevanten Daten der nachfolgend aufgeführten Menüfunktionen angezeigt:

  • CRM-Aktivitäten (CRM) – Verwaltung von Telefonaten und CRM-Aktivitäten
  • Service-Leistungen (SERVICE) – Verwaltung aller Service-Dienstleistungen
  • Produkt-Anfragen (PRODUCT) – Verwaltung aller Produkt-Anfragen
  • Mail-Archiv (MAIL) – Verwaltung aller archivierten E-Mails
  • Wiedervorlagen (FOLLOW-UP) – Verwaltung aller Wiedervorlagen
  • Vorgangs-Belege (VOUCHER) – Belegverwaltung für alle Vorgänge
  • Mahnungen (MONITION) – Verwaltung aller Mahnungen

Erweiterungen für WAWI und PPS

Die Warenwirtschaft und Fertigung der ERP-Software easyWinArt wurde wie folgt erweitert:

  • Zwei neue Felder in der Menüfunktion ‚Versandbedingungen‚:
    ‚EDI-Kürzel‘ und ‚EDI-Zusatz‘.
    Bei einem EDI-Versand über einen Lagerdienstleister (KOMSA) werden diese Felder zur Spezifikation der Versandbedingungen benutzt, z.B. Expressversand per DHL.
  • Die rekursive Fertigungs-Struktur-Stückliste der Stücklisten- und Artikel-Verwaltung wurde um nachfolgende optionale Felder erweitert:
    Zeichnungsnummer, Zeichnungs-Änderungsindex, Zeichnungs-Datum, Bezeichnung-Fertigung, Länge, Breite, Höhe, Durchmesser, Wandstärke, Abwicklung, Norm, Norm-Bezeichnung, Werkstoffnummer, Werkstoff-Name und Struktur-Position.

NEU >>> Konsignationslager-Verwaltung

Die Warenwirtschaft (WAWI-Modul) des ERP-Systems easyWinArt wurde um eine Konsignationslager-Funktionalität erweitert.

  • In der Menüfunktion ‚Lager-Orte‚ können Konsignationslager entsprechend gekennzeichnet werden. Ein Konsignationslager darf kein Haupt-Lagerort und auch kein Sperrlager sein.
  • Bei der Lagerort-/Magazin-Auswahl im Rahmen automatischer Lagerbuchungen können keine Konsignationsläger angezeigt bzw. ausgewählt werden.
  • Bei manuellen Lagerbuchungen werden Konsignationsläger wie jedes andere Lager behandelt.
  • Im Register ‚Zusatz-Informationen‚ der Adressverwaltung kann einer Adresse (einem Kunden) ein Konsignationslager zugewiesen werden. Es können nur Konsignations-Lagerorte eingegeben werden. Die Eingabe erfordert auch ein Magazin.
  • Die Menüfunktion ‚Vorgangs-Belege‚ hat einen neuen Toolbar-Button ‚Konsignationslager…‚, dessen Icon und dessen Tooltip in Abhängigkeit des Belegtyps verändert wird. Sichtbar wird der neue Toolbar-Button nur für die Verkaufs-Belegtypen ‚Lieferung‚, ‚Rücklieferung‚ und ‚Rechnung‚.
  • Der neue Toolbar-Button ‚Konsignationslager…‚ kann nur für gesamt-offene Belege betätigt werden, wenn die nachfolgenden Bedingungen erfüllt sind:
    Die Beleg-Adresse hat ein Konsignationslager mit Magazin.
    Der Beleg hat Positionen mit lagerfähigen Artikeln.
    Der Beleg hat keine Standard-Verknüpfungen.
  • Durch Betätigen des neue Toolbar-Button ‚Konsignationslager…‚ wird nach einer entsprechenden Sicherheitsabfrage für alle Positionen mit lagerfähigen Artikeln eine Konsignationsläger-Buchung durchgeführt und zwar auf den Konsignations-Lagerort mit Magazin der Belegadresse. Für Lieferungen erfolgt eine Konsignationslager-Zu-Buchung und für Rücklieferungen und Rechnungen eine Konsignationslager-Ab-Buchung. Zusätzlich wird der Beleg in einen Konsignations-Beleg umgewandelt und für die weitere Bearbeitung gesperrt. Im Falle von Lieferungen und Rücklieferungen erhält der Beleg den neuen Status ‚Konsignation-Erledigt‚. Im Falle einer Rechnung bleibt der Status erhalten.
  • Ein Konsignations-Beleg kann ebenfalls über den neuen Toolbar-Button ‚Konsignationslager…‚ in einen normalen Beleg zurückgesetzt werden. Dabei erfolgt eine umgekehrte Konsignationslager-Buchung. Der zurückgesetzte Beleg erhält eine neue Version und ist nicht mehr erledigt und nicht mehr gesperrt.
  • Konsignations-Belege erhalten das Kennzeichen ‚Konsi‚, sowohl in der Anzeige, als auch beim Drucken.
  • Das Lagerjournal wurde um die Kennzeichen ‚Sperrlager‚ und ‚Konsignationslager‚ erweitert.

NEU >>> Vertreterverwaltung

Die ERP-Software easyWinArt wurde in der Auftragsbearbeitung für das Basis-Modul um eine neue Menüfunktion zur Vertreterverwaltung erweitert:

  • VER → Vertreter → Verwaltung aller Vertreter

Die neue Menüfunktion befindet sich im Hauptmenü ‚Stammdaten → Adressen‚.

Jeder Vertreter hat eine Kennung und eine Provision in Prozent. Zusätzlich wird jedem Vertreter eine Adresse zugewiesen, die den Vertreter repräsentiert.

Die Adressenverwaltung wurde um das Register ‚Vertreter‚ ergänzt. Dort kann jeder Adresse ein Vertreter zugewiesen werden. Die Vertreter-Provision wird automatisch übertragen und kann adressspezifisch geändert werden.

Im Register ‚Kunden des Vertreters‚ der Menüfunktion ‚Vertreter‘ werden alle Kunden bzw. Adressen angezeigt, die dem Vertreter zugewiesen wurden.

Die Artikelverwaltung wurde im Register ‚Dispositions-Kennzeichen‚ um das Feld ‚Provisionsfähig‚ erweitert. Die Provisionsfähigkeit wird beim Ziehen eines Artikels in die Vorgangs-Positionen übertragen und kann dort geändert werden.

Die Vorgangs-Belege haben in Analogie zu den Adressen ebenfalls ein neues Register ‚Vertreter‚ mit den Feldern Vertreter und Provision. Wird ein neuer Beleg für eine Adresse erstellt, der ein Vertreter zugewiesen wurde, so werden die Vertreter-Daten automatisch in den Beleg übertragen und können dort gegebenenfalls geändert werden. Beim Kopieren und Pushen eines Beleges bleiben die Vertreter-Daten erhalten.

Die Vertreter-Abrechnung erfolgt über eine entsprechende Liste. Diese wird in Kürze als Standardliste und Basis für kundenspezifische Vertreter-Abrechnungen nachgereicht.

Anwenderverwaltung

Die Anwenderverwaltung in der Auftragsbearbeitung (Basis-Software) des ERP-Systems easyWinArt wurde verbessert:

  • Die Personalnummer ist eine Pflichteingabe
  • Die Personalnummer muss eindeutig sein
  • Die Barcode-ID wird beim Kopieren eines Anwenders automatisch neu generiert
  • Die Barcode-ID muss eindeutig sein

Die Erweiterungen wurden im Hinblick auf die integrierte Betriebsdatenerfassung (BDE) und Personalzeiterfassung (PZE) notwendig.

Inverse Umrechnungsfaktoren bei Artikeln mit zwei Mengeneinheiten

Die Auftragsbearbeitung des ERP-Systems easyWinArt wurde in der Artikelverwaltung erweitert um die Felder:

  • Provisionsfähig
  • Umrechnungsfaktor invers

Beide Felder werden beim Einstellen eines Artikels auch in die Beleg-Positionen übertragen.

Die Provisionsfähigkeit wird für die in der Entwicklung befindliche Vertreterverwaltung benötigt.

Das Häckchen ‚Umrechnungsfaktor invers‚ kann nur für Artikel mit zwei Mengeneinheiten gesetzt werden und hat die am nachfolgenden Beispiel erläuterte Funktionalität:

Hat ein Artikel z.B. die erste Mengeneinheit ‚Stck‘ und die zweite Mengeneinheit ‚VE‘ (Verpackungseinheit) mit dem Umrechnungsfaktor 1 VE = 3.000 Stck, so musste bisher der ME-1/ME-2 – Umrechnungsfaktor auf 0,000333333 eingestellt werden. In einer Belegposition erhält man dann aufgrund von Rundungsfehlern für die Eingabe 2 VE den Wert 6.000,006 Stück.

Mit den neuen Möglichkeiten kann man den ME-1/ME-2 – Umrechnungsfaktor am Artikel mit dem Häkchen ‚Invers‘ statt auf 0,000333333 auf 3.000 setzen. Dann erhält man in einer Belegposition für die Eingabe 2 VE den Wert 6.000,000 Stück, d.h. man erhält eine sinnvolle Zahl ohne Rundungsfehler.

Sinnvollerweise sollte der ‚Umrechnungsfaktor invers‚ immer dann verwendet werden, wenn mengenmäßig die zweite Mengeneinheit kleiner als der Wert der ersten Mengeneinheit ist, da sie ein Vielfaches der ersten Mengeneinheit enthält (z.B. erste Stck und zweite VE, in einer VE stecken 3.000 Stück).

Vordefinierter Lagerort am Beleg

Die Warenwirtschaft der ERP-Software easyWinArt wurde im Lagerwesen erweitert.

Für die Menüfunktion ‚Vorgangs-Belege‚ kann im Register ‚Lieferbedingungen‚ ein Lagerort und ein Magazin vorgegeben werden:

Im Falle von automatischen Lagerbuchungen erfolgt dann für alle Positionen des entsprechenden Beleges eine automatische Buchung auf die vordefinierte Lagerort-Magazin-Kombination ohne Lagerort-Magazin-Abfrage.

Die eingestellte Lagerort-Magazin-Kombination wird bei der Neuanlage des Beleges oder beim Kopieren auf ‚leer‘ zurückgesetzt. Dasselbe gilt für ein Sammel-Pushen eines Beleges.

Beim Teil-Pushen und beim Gesamt-Pushen eines Beleges bleibt die eingestellte Lagerort-Magazin-Kombination erhalten.

Erweiterungen im Software-Developer-Kit (SDK)

Das Software-Developer-Kit der ERP-Software easyWinArt wurde wie folgt erweitert:

  • Neues Ereignis ‚EwaDruckenAusgeführt‚ inklusive SDK-Trigger.
    Über ‚FormFrameworkDruckenAusgeführtEventArgs‚ kann abgefragt werden, ob per Drucker, per FAX oder per E-Mail gedruckt wurde. Entsprechend kann man im Programm reagieren.

Darüber hinaus wurden nachfolgende Funktionalitäten verändert:

  • Das neue Ereignis wird jetzt auch in der Belegverwaltung benutzt, sodass die entsprechenden Kennzeichen nun auch beim Sammel-Druck und bei Serien-E-Mails eingestellt werden.
  • Aus einem Vorschau-Fenster heraus kann nicht mehr gedruckt werden.
    Diese bisher vorhandene Funktionalität wird nicht mehr unterstützt, da abhängige Logiken dann nicht wirksam wären.

NEU >>> Automatisiertes Mahnwesen

Die Warenwirtschaft (WAWI-Modul) des ERP-Systems easyWinArt wurde um ein automatisiertes Mahnwesen für überfällige Kunden-Rechnungen erweitert.

Das Mahnwesen besteht aus nachfolgenden Menüfunktionen:

  • MahnL → Mahnläufe → Verwaltung aller Mahnläufe
  • Mahn → Mahnungen → Verwaltung aller Mahnungen
  • MahnSt → Mahnstufen → Verwaltung aller Mahnstufen

Darüber hinaus wurden die Anwender-, Adress- und Belegverwaltung um Mahnwesen-Funktionalitäten erweitert.

Funktionsübersicht des automatisierten Mahnwesens:

  • Die Basis für das Mahnwesen ist die Einstellung von üblicherweise 3 Mahnstufen. Für jede Mahnstufe können unterschiedliche Mahngebühren eingestellt werden. Die letzte Mahnstufe erhält üblicherweise das Kennzeichen ‚Liefersperre‚. Für die erste Mahnstufe werden Differenz-Tage zum ‚Fälligkeitsdatum plus Karenztage‚ für das Erzeugen der ersten Mahnung eingegeben. Für jede weitere Mahnstufe werden die Differenz-Tage zur ‚Aktivierungs-Datum der vorherigen Mahnstufe‚ eingegeben. Darüber hinaus hat jede Mahnstufe diverse Texte, die beim Drucken und E-Mail-Versenden benutzt werden. Diese Texte können in jeder erzeugten Mahnung vor dem Versenden geändert bzw. erweitert werden.
  • Sinnvollerweise wird einmal pro Woche ein Mahnlauf durchgeführt über den Button ‚Neu‘ der Menüfunktion ‚Mahnläufe‘. Dadurch wird für alle Kunden, die überfällige und zur Mahnung anstehende Rechnungen haben, je eine Mahnung erstellt. Pro Mahnlauf und Kunde gibt es somit maximal eine Mahnung. Jede Mahnung enthält nicht nur eine, sondern alle überfälligen Rechnungen des jeweiligen Kunden. Für jeden Mahnlauf werden auch die Mahnbetrags- und Mahngebühren-Summen aller Mahnungen angezeigt.
  • In jeder Mahnung werden alle überfälligen Rechnungen mit Mahnstufe, Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Fälligkeitsdatum, Währung, offenem Mahnbetrag und Mahngebühr aufgeführt. Die Einleitungs- und Schlusstexte werden entsprechend der höchsten Mahnstufe aller überfälligen Rechnungen voreingestellt und können verändert werden.
  • In den Mahnläufen des automatisierten Mahnwesens werden Kunden-Mahnungen entsprechend der vordefinierten Regeln automatisch erzeugt. Sofern aufgrund dieser Regeln für einen Kunden, der überfällige Rechnungen hat, noch keine neue Mahnung fällig wird, kann dennoch über das Icon ‚Neue Mahnung hinzufügen‚ der Menüfunktion ‚Mahnläufe‘ eine neue Mahnung mit um 1 hochgesetzten Mahnstufen erzwungen werden. Dasselbe geht auch über den Button ‚Neu‘ der Menüfunktion ‚Mahnungen‘.
  • Eine Rechnung ist überfällig, wenn das Fälligkeitsdatum erreicht und um die Karenztage überschritten wird. Die erste Mahnung wird zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fällig, sondern erst nach Ablauf der Differenz-Tage der ersten Mahnstufe. Möchte man diese Regel für gewisse Kunden großzügiger gestalten, so können in der Adressverwaltung für diese Kunden ‚Zusätzliche Karenztage für die erste Mahnung‚ eingestellt werden.
  • In der Menüfunktion ‚Mahnungen‘ werden für jede Kunden-Mahnung alle überfälligen Rechnungen tabellarisch angezeigt. Durch einen Doppelklick auf eine dieser Tabellenzeilen kann die entsprechend verlinkte Rechnung sofort aufgerufen werden.
  • Ein neuer Mahnlauf kann nur dann erstellt werden, wenn der vorherige Mahnlauf erledigt ist. Ein Mahnlauf ist erledigt, wenn alle zugehörigen Mahnungen verschickt wurden, per Druck, Fax oder E-Mail. Erledigte Mahnläufe bleiben inklusive aller Mahnungen und gemahnten Rechnungen in der Mahnungs-Historie erhalten. Im Register ‚Mahnungen‚ der Adressverwaltung wird die Mahnungs-Historie der jeweiligen Adresse angezeigt. Auch hier kann man durch einen Doppelklick direkt die entsprechende Mahnung öffnen.
  • Über ‚Drucken‚ der Menüfunktion ‚Mahnungen‘ können einzelne Mahnungen in der Vorschau angezeigt, ausgedruckt, sowie direkt per Fax oder E-Mail verschickt werden. Die geht auch für erledigte Mahnläufe der Mahnungs-Historie.
  • Wählt man das Druckformular ‚Sammel-Mahnung‚, so können alle Mahnungen eines Mahnlaufes gleichzeitig gedruckt oder als Sammel-E-Mail gleichzeitig verschickt werden. Ein Sammel-Fax ist zurzeit noch nicht möglich.
  • Alle per E-Mail oder Sammel-E-Mail verschickten Mahnungen werden automatisch im E-Mail-Archiv protokolliert und zusätzlich in der Menüfunktion ‚Mahnungen‘ in einem eigenen Register angezeigt.

Das neue easyWinArt-Mahnwesen hat noch viele weitere Funktionalitäten, die hier nicht aufgeführt werden, da sie selbsterklärend sind.

Mahnstufen-Verwaltung und Erweiterungen bei Adressen und Anwender

Die Warenwirtschaft (WAWI) des ERP-Systems easyWinArt wurde in nachfolgenden Bereichen erweitert:

  • Neue Menüfunktion
    MahnSt → Mahnstufen → Verwaltung aller Mahnstufen
    im Hauptmenü ‚Verwaltung → FIBU-Konfiguration‘.
  • Erweiterung der Menüfunktion ‚Anwender‚ im Register ‚Anwender-Berechtigungen‚ um Felder zur Definition einer Mahnungs-Wiedervorlage.
  • Erweiterung der Menüfunktion ‚Adressen‚ um das Register ‚Mahnungen‚ mit diversen neuen Eingabefeldern für das Mahnwesen.
    Im neuen Feld ‚E-Mail-Adresse der Buchhaltung‚ kann eine abweichende E-Mail-Adresse für alle per E-Mail verschickten Ausgangs-Rechnungen und Ausgangs-Gutschriften eingestellt werden. Diese E-Mail-Adresse wird auch bei Serien-E-Mails gezogen.

Die neuen Erweiterungen der ERP-Software easyWinArt werden für das in Entwicklung befindliche Mahnwesen benötigt.

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